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Die Zurückgebliebenen

Hello!

 
Mein erster richtiger Blogpost! (der von gestern zählt ja nicht wirklich)  Ich hatte heute eine Idee und wollte einfach nicht mehr länger warten, deshalb direkt der zweite Post. Ich glaub ehrlich gesagt nicht dass das so bleibt, aber mal sehen. Der Titel klingt vielleicht etwas seltsam, aber ich finde er beschreibt das Thema, um das es heute gehen soll perfekt.
In meiner Stufe dreht es sich in letzter Zeit sehr oft um folgendes Thema: Auslandshalbjahr. Wer macht eins? Wann geht's los? Wohin? Für wie lange? All diese Fragen bekommt man oft gestellt, wenn man sich für einen Auslandsaufenthalt entschieden hat. Aber darüber möchte ich jetzt gar nicht schreiben, ich selber bleibe auch erstmal hier. Heute soll es nicht um die Personen gehen, die wegfahren, sondern um deren Freunde, die zuhause zurück bleiben. Die Zurückgebliebenen eben. 
Ich bin selber eine von ihnen, eine meiner beiden besten Freundinnen, ich nenne sie hier mal D., ist gestern nach Australien geflogen und wird erst im Sommer zurück kommen. 
Der Abschied vorgestern nach der Schule war furchtbar. Wir standen da zu fünfzehnt oder so und sechs mussten weinen. Ich auch. Nicht besonders cool mitten in der Schule, wo andauernd Menschen vorbeikommen! Natürlich gibt es immer Leute, die sich wichtigmachen wollen, die auch da standen und D. verabschiedet haben, obwohl sie mit ihr bisher vielleicht zwei Sätze gewechselt haben. Solche Leute sind einfach nur nervig. 
Naja, auf jeden Fall war es super traurig. Aber das war ja nicht alles. Seitdem hab ich irgendwie immer das Gefühl, jemand fehlt (stimmt ja auch). Ich vermisse sie. Wir alle tun das. Manche kompensieren das mit traurigen Snapchatstorys. D.'s engeren Freundinnen sieht man im Unterricht sofort an, wenn si an sie denken. Traurige leere Blicke. Am schlimmsten ist es bei ihrem Freund K. Er ist auch bei mir in der Klasse und ein wirklich guter Freund von mir. Natürlich vermisst er D. am meisten und außerdem hat er nicht so wie ich mehrere Freunde, denen es genauso geht und die ihn aufmuntern. Ich versuche oft ihn zum Lachen zu bringen, aber das ist wirklich nicht einfach. Wahrscheinlich wird es irgendwann einfacher, aber im Moment macht er eine sehr schwere Zeit durch. 
Das sind wir also, die Zurückgebliebenen. Eine kleine, stille, traurige Gruppe, die im Trubel, um die Person, die geht, oft vergessen wird. Irgendwie glaube ich, das die Zeit ohne D. uns alle noch näher zusammen bringen wird. Wir sind, wie schon gesagt eine Gruppe und teilen dasselbe Gefühl. 
Soo, das ist also mein erster richtiger Blogpost. Eigentlich habe ich diesen Blog erstellt um mich genau von diesem Thema abzulenken, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es wichtig ist, dass ich mir das alles von der Seele schreibe. Vielen, vielen Dank für's Lesen! (falls das überhaupt jemand ließt) Über Feedback würde ich mich riesig freuen.
~ordinarygirl

27.1.16 19:50

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